08. September 2026 | Hamburg, Deutschland
Zeppelin Power Systems zieht positive Bilanz zur SMM 2026 und setzt auf Beratungskompetenz.
Im Mittelpunkt der diesjährigen Fachleitmesse Shipbuilding, Machinery & Marine Technology (SMM), die vom 1.-4. September 2026 in Hamburg ausgerichtet wurde, stand das Thema Effizienz. Angesichts steigender regulatorischer Anforderungen, wachsender CO₂-Kosten und neuer Dekarbonisierungsziele sucht die maritime Industrie nach wirksamen Maßnahmen, um Emissionen zu reduzieren und gleichzeitig wettbewerbsfähig zu bleiben. Der international führende Anbieter von Antriebs- und Energiesystemen Zeppelin Power Systems fokussierte an seinem gemeinsamen Messestand mit Caterpillar besonders die Optimierung bestehender Flotten. Dabei machte das Unternehmen deutlich, dass individuell betrachtet werden müsse, wie sich neue Anforderungen und Zielsetzungen erfolgreich und wirtschaftlich umsetzen lassen.
„No Shipping, No Shopping“: Mit diesen Worten betonte Hamburgs Wirtschaftssenatorin Dr. Melanie Leonhard auf der SMM Opening Conference die Bedeutung der Schifffahrt. Sie bleibe das Rückgrat globaler Lieferketten, wirtschaftlicher Stabilität und Versorgungssicherheit. Als Antwort auf die Herausforderungen der Industrie machten Branchenvertreter auf der Messe jedoch deutlich, dass diese nur durch ein enges Zusammenspiel von technologischem Fortschritt, Wirtschaft und Politik gelingen kann.
„Die maritime Transformation wird nicht allein durch Neubauten und neue Technologie vorangetrieben", sagt Thorsten Zechow, Head of Service Sales Marine, Oil & Gas bei Zeppelin Power Systems. „Die Flotte von morgen ist bereits heute auf See. Betreiber suchen jetzt nach Lösungen, die kurzfristig Wirkung zeigen und gleichzeitig den langfristigen Übergang unterstützen. Deshalb müssen wir stärker darauf schauen, wie sich auch bestehende Schiffe wirtschaftlich modernisieren, digitalisieren und auf zukünftige Anforderungen vorbereiten lassen."
Messefokus zwischen Innovationskompetenz und alltagsnahem Lösungsportfolio
Auf dem Messestand präsentierte Zeppelin Power Systems unter anderem eine neue Methanol- und Ethanol-Dual-Fuel-Lösung für MaK Motoren wie den MaK M 43 sowie einen interaktiven digitalen Cube, der die Möglichkeiten moderner Batterie- und Hybridlösungen von Caterpillar veranschaulichte. Die Exponate dienten jedoch vorranging als Gesprächsöffner für die Frage, welche Technologien unter welchen Rahmenbedingungen den größten Nutzen für Betreiber erzielen. Alternative Kraftstoffe, Hybridisierung, digitale Services und Retrofit-Lösungen sind wichtige Bausteine für einen Wandel. Welche Lösung jedoch den größten individuellen Mehrwert schafft, hängt immer vom jeweiligen Schiff, seinem Einsatzprofil, den regulatorischen Anforderungen und den wirtschaftlichen Zielsetzungen des Betreibers ab. Für Zeppelin Power Systems ist die SMM deshalb vor allem eines: eine Kontaktmesse.
„Die hohe Besucherfrequenz und die Qualität der Gespräche haben unsere Erwartungen übertroffen. Unsere Kunden suchen keine Standardlösungen, sondern Orientierung. Sie wollen verstehen, welche technologischen Optionen praktikabel und wirtschaftlich sinnvoll sind. Genau hier bringen wir unsere Beratungskompetenz und unsere Stärke als Systemintegrator ein“, so Carolin Wolfsdörfer, Managing Director der Zeppelin Power Systems GmbH.
Die größten Potenziale sind oft schon an Bord
Aus Sicht von Zeppelin Power Systems beginnt Energieeffizienz nicht erst mit einem neuen Schiff oder einem neuen Antrieb. Häufig lassen sich bereits mit bestehenden Systemen erhebliche Verbesserungen erzielen. Vier Hebel, um verborgenes Potenzial auszuloten:
1. Datenbasierte Wartung statt starrer Intervalle
Moderne Connectivity-Lösungen ermöglichen eine zustandsbasierte Wartung auf Basis von Echtzeitdaten. So können Auffälligkeiten frühzeitig erkannt, Wartungsmaßnahmen gezielt geplant und Ausfälle reduziert werden.Artikel herunterladen
2. Optimiertes Engine Management
Ein weiterer Ansatz ist die Optimierung von Motorsteuerung und Einspritzsystemen. Moderne Technologien und angepasste Regelstrategien können bestehende Antriebe weiterentwickeln und dabei Leistung, Verbrauch und Lebensdauer positiv beeinflussen.
3. Turbocharger Service und Upgrades
Zusätzliche Service- und Modifizierungsmaßnahmen können Kraftstoffverbräuche reduzieren und die Leistungsfähigkeit langfristig erhalten.
4. Retrofit-Lösungen und Abgasnachbehandlung
Retrofit-Lösungen und moderne Abgasnachbehandlungssysteme ermöglichen es, bestehende Anlagen an neue Anforderungen anzupassen und das ohne umfassende Umbaumaßnahmen.
„Die Frage ist nicht, welche Technologie grundsätzlich die beste ist. Die Frage ist, welche Kombination den größten Nutzen für das einzelne Schiff bringt", erklärt Andreas Schmuck, Head of Sales Marine bei Zeppelin Power Systems. Das Fazit der SMM 2026 fällt für Zeppelin Power Systems daher eindeutig aus: Die Zukunft der Schifffahrt beginnt nicht erst mit der nächsten Technologie. Sie beginnt mit den Potenzialen, die bereits heute an Bord vorhanden sind und mit guter Zusammenarbeit und Austausch.
Kontakt
Tamara Petersen
Team Lead Marketing & Corporate Communications
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